Euer letztes Konzert
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Dirke
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Re: Euer letztes Konzert
Killing Joke ist so die Band von meinem besten Kumpel und mir. Wir haben sie einige Male gesehen. Ich liebe Jaz von ganzem Herzen. Leider ist Geordie gestorben.
54 Jahre, Altenpfleger, Musik Fan, Hobby Koch + Fotograf, Tierfreund, von 15 bis 20 aktiv in der Szene…
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abdurrazzaq
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Re: Euer letztes Konzert
Ich war gestern in Hamburg nach langer Zeit mal wieder auf einem Konzert. Im Catonium, eigentlich eine Party-Location für Fetisch-Fans, haben die Grausamen Töchter eine super Show abgeliefert. Habe sie schon mal vor zwei Jahren in Leipzig auf dem WGT gesehen.
Gärtner sterben nie, sie beissen nur ins Gras.
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Phönix75
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Re: Euer letztes Konzert
Zurück und gut aufgewacht nach einem mal wieder sehr schönem Konzert von Covenant. Da ich mit einer Freundin mit körperlicher Behinderung da war und ich als Begleitperson kostenlos dabei sein durfte, macht es das Erlebnis umso schöner. Angekommen im Columbia Theater, in dem ich zugegebenermaßen noch nie war, sondern nur nebenan in der größeren Columbiahalle, war es also von der Location her eine Premiere. Und die kleinere Halle gefällt mir sogar besser, weil eben nicht soviele Leute reinpassen. Es war recht gut gefüllt, trotz des überaus mistigen Wetters... harscher Schnee, Eisglätte, Nieselregen und Schneematsch... alles was der Winter so zu bieten hat. Einen Rollstuhl da halbwegs ordentlich zu bewegen ist schon eine Herausforderung. Wir durften sogar über den Behinderteneingang hinein, welcher uns von einer (ich wundere mich jetzt noch) überaus freundlichen und zuvorkommenden Security aufgeschlossen wurde. Selbst während des Konzertes wurde von der Security angeboten, dass die Freundin, wenn sie denn mal aufs Klo müsste, sich bei der Security melden kann und ihr die Behindertentoilette aufgeschlossen würde. Natürlich ist es beim Konzert schwierig für eine Rollstuhlfahrerin ordentlich was zu sehen, wenn es keine erhöhten Plattformen gibt. Aber links von der Bühne wurde ein Stück freigehalten, so dass dann doch ganz gute Aussicht auf die Bühne war. Schon alleine das hat mich begeistert, in einem sonst doch recht unfreundlichen und unorganisierten Deutschland. Manchmal wird man doch noch positiv überrascht, was in Berlin garnicht so einfach ist. Allerdings sind die Getränkepreise schon eine ganz andere Nummer. Da nippe ich dann doch eher länger an einem Getränk, als ich es sonst tun würde. Das ist schon ein Sprung, da ich ja nicht so häufig auf größeren Veranstaltungen bin, im Vergleich zu vor Corona. 50 bis 70% höhere Preise für ein bisschen Gaumen befeuchten ist schon eine Ansage. Warum nur verdiene ich nicht 50 bis 70% mehr? Dann würde mich das nicht jucken. Die Organisation war sehr flüssig. Die Vorband oder Special Guest spielte pünktlich. War mir bisher unbekannt und hatte vorher nur mal kurz reingehört. Er nannte sich Isaac Howlett und es war relativ seichter Synthie/Electropop. Nunja... es klang besser als die Hörprobe vorher, aber irgendwo auch recht beliebig. Er und sein Bruder (am Keyboard) versprühten zwar Spielfreude, aber diese relativ hohe Stimme des Herrn sagten mir dann nicht so ganz zu. 6 oder 7 Songs später war es dann auch vorbei. Nach einer kurzen Pause (höchstens 10 Minuten), kamen dann die 3 Herren aus Schweden auf die Bühne. Ja, Eskil ist schon ein recht charismatischer Mensch. Und eine kleine Anekdote am Rande... kurz nachdem wir in der Halle angekommen waren, stand plötzlich ein hagerer Typ neben uns, der uns begrüßte und fragte, wie es uns denn ginge? Ich konnte den nicht zuordnen und wußte garnicht was ich antworten sollte, da mir äußerlich auf den ersten Blick nicht bekannt. Erst ein paar Minuten später sagte mir die Freundin, dass es doch der Sänger Eskil war. Ähem... ja gut, den hatte ich vor ca., grob übern Daumen gepeilt, 20 Jahren das letzte Mal gesehen, als er noch Haare aufm Kopf hatte. Da ich in der Zwischenzeit Covenant nicht mehr wirklich verfolgt hatte, wußte ich auch nicht, dass der Keyboarder und Gitarrist Andreas Catjar-Danielsson Mitte '24 mit 51 Jahren an Krebs verstorben ist. Das erschütterte mich dann doch ein wenig. Dieser Scheiß Krebs rafft einfach zuviele Menschen dahin und dann auch noch so früh.
An seine Stelle trat jetzt Daniel (immer diese Daniels
). Daniel also auf der linken Seite am Keyboard, Vocoder und Mikro, eine recht prägnante Erscheinung; Joakim auf der rechten Seite, hinter einem kleinen Maschinenberg und Eskil am Mikro in der Mitte.
Und sogleich begann vorallem Eskil eine sehr spielfreudige Performance. Ein Hit (die gesamte Bandbreite ihres Schaffens) nach dem anderen wurde zum Besten gegeben. Neben "Call the Ships to Port", "Ritual Noise", "Theremin" und "Stalker", waren auch ein paar mir unbekannte Songs dabei, da ich nach dem Skyshaper-Album aufgehört hatte, weitere Tonträger zu kaufen, was ich wahrscheinlich jetzt nachholen werde. Auf jeden Fall spürte man die Energie von der Bühne, wie sie recht schnell aufs Publikum übersprang und die Menge zu wippen und Kopfnicken animierte, was sich dann zunehmend steigerte. Zum Schluß wurde getanzt und mitgesungen. Neben ein paar ruhigen Songs und 2 Zugabenblöcken war nach "We stand alone" dann nach knapp 2 1/2 Stunden Schluß. Die Leute waren, neben uns, doch sehr begeistert und angetan.
Wenn man so zurückdenkt, dass Covenant nun schon seit ca. 1986 Musik machen und sie mich auch eine recht lange Zeit begleitet haben, man gemeinsam gealtert ist und der Flair noch genauso da war, wie bei den Konzerten früher, wird das bei mir wieder lange nachhallen. Es war ein sehr schöner Abend, trotz der widrigen Wetterverhältnisse.
An seine Stelle trat jetzt Daniel (immer diese Daniels
Und sogleich begann vorallem Eskil eine sehr spielfreudige Performance. Ein Hit (die gesamte Bandbreite ihres Schaffens) nach dem anderen wurde zum Besten gegeben. Neben "Call the Ships to Port", "Ritual Noise", "Theremin" und "Stalker", waren auch ein paar mir unbekannte Songs dabei, da ich nach dem Skyshaper-Album aufgehört hatte, weitere Tonträger zu kaufen, was ich wahrscheinlich jetzt nachholen werde. Auf jeden Fall spürte man die Energie von der Bühne, wie sie recht schnell aufs Publikum übersprang und die Menge zu wippen und Kopfnicken animierte, was sich dann zunehmend steigerte. Zum Schluß wurde getanzt und mitgesungen. Neben ein paar ruhigen Songs und 2 Zugabenblöcken war nach "We stand alone" dann nach knapp 2 1/2 Stunden Schluß. Die Leute waren, neben uns, doch sehr begeistert und angetan.
Wenn man so zurückdenkt, dass Covenant nun schon seit ca. 1986 Musik machen und sie mich auch eine recht lange Zeit begleitet haben, man gemeinsam gealtert ist und der Flair noch genauso da war, wie bei den Konzerten früher, wird das bei mir wieder lange nachhallen. Es war ein sehr schöner Abend, trotz der widrigen Wetterverhältnisse.
Zuletzt geändert von Phönix75 am Freitag 6. Februar 2026, 13:28, insgesamt 2-mal geändert.
Nichts ist so, wie es scheint.
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Archy
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Re: Euer letztes Konzert
Danke für den Einblick in das Covenant Konzert! Als du vor einer Weile hier schriebst, dass du hingehst, wirktest du nicht sehr begeistert. Schön, dass der Abend gelungen war!
Ich stimme mich ja auch schon auf mein erstes Konzert für das Jahr ein. Und dein Rückblick macht gleich nochmal mehr Lust darauf.
Schön zu lesen ist, dass auch alles behindertengerecht und freundlich gestaltet war. Erinnert mich an zwei Stories vom letzten WGT. In der Kuppelhalle funktionierte das auch alles problemlos, dass die Rollstuhlfahrer vorne an der Bühne Platz bekamen. Negativ fiel hingegen ein Abend in der Agra auf. Von Hinten kämpfte sich ein Rolli nach Vorne durch und an der Brüstung stand so ein junges Ding, dass keinen cm wegrückte, damit der Rollifahrer eine bessere Sicht bekommen konnte. Aber zum Glück sind solche Dinge eher Einzelfälle.
Ich stimme mich ja auch schon auf mein erstes Konzert für das Jahr ein. Und dein Rückblick macht gleich nochmal mehr Lust darauf.
Schön zu lesen ist, dass auch alles behindertengerecht und freundlich gestaltet war. Erinnert mich an zwei Stories vom letzten WGT. In der Kuppelhalle funktionierte das auch alles problemlos, dass die Rollstuhlfahrer vorne an der Bühne Platz bekamen. Negativ fiel hingegen ein Abend in der Agra auf. Von Hinten kämpfte sich ein Rolli nach Vorne durch und an der Brüstung stand so ein junges Ding, dass keinen cm wegrückte, damit der Rollifahrer eine bessere Sicht bekommen konnte. Aber zum Glück sind solche Dinge eher Einzelfälle.
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Black Alice
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Re: Euer letztes Konzert
Schön, dass Du es zu einem Konzert geschafft hast und es auch noch gefallen hat.
Ich war letzten bei The 69 Eyes. Das hat mir auch gefallen. Guter Gitarren Rock, etwas düster, dann auch wieder etwas schwungvoll. Die Stimme des Sängers passt da auch ganz gut rein. Bei der After Show Party konnte ich dem Drummer von 69 Eyes auch noch nen Musikwunsch erfüllen und alle waren glücklich.
Apropo Rollies. Die haben eigentlich selber nen Schlüssel für das Rolli WC. Der Schlüssel ist genormt und sollte überall passen. Gut, dass der Veranstalter auch für Rollis nen Platz vorgesehen hat. Ist oft nicht einfach. Wir lassen hier meist seitlich ne Lücke im Graben offen, bzw lassen die Rollis im Durchgangsbereich zwischen Graben und Backstage rein, wo man auch nen guten Blick auf die Bühne hat.
Ich war letzten bei The 69 Eyes. Das hat mir auch gefallen. Guter Gitarren Rock, etwas düster, dann auch wieder etwas schwungvoll. Die Stimme des Sängers passt da auch ganz gut rein. Bei der After Show Party konnte ich dem Drummer von 69 Eyes auch noch nen Musikwunsch erfüllen und alle waren glücklich.
Apropo Rollies. Die haben eigentlich selber nen Schlüssel für das Rolli WC. Der Schlüssel ist genormt und sollte überall passen. Gut, dass der Veranstalter auch für Rollis nen Platz vorgesehen hat. Ist oft nicht einfach. Wir lassen hier meist seitlich ne Lücke im Graben offen, bzw lassen die Rollis im Durchgangsbereich zwischen Graben und Backstage rein, wo man auch nen guten Blick auf die Bühne hat.
