Ich "glaube" eigentlich nur noch an die Dinge, die ich selbst wahrgenommen habe.
Zu glauben bedeutet für mich, "Wahrheiten" und Behauptungen anderer ungeprüft zu übernehmen.
Ich halte sehr viele Dinge für MÖGLICH , doch ich GLAUBE nicht an sie. Wenn ich mir diese Welt anschaue, dann fällt es mir sehr schwer an einen Schöpfer zu glauben. Auch wenn schon so einiges erlebt habe was ich mir nicht erklären kann,sprich Synchronizität. Wenn ich dann ganz raus zoome und ins Weltall schaue, dann fällt es mir noch schwerer..Ich meine wo sind wir hier eigentlich? Wir leben auf einen Staubkorn, hauen uns gegenseitig die Köpfe ein für einen Gott bzw Hirngespinst sind umgeben von Stille und vllt endloser gleichgültiger Dunkelheit. Seit immer und für immer. Es soll so viele Galaxien geben, wie alle Sandkörner auf unserer Erde. Unerreichbar, selbst wenn wir mit Lichtgeschwindigkeit reisen könnten, welche einem Schneckentempo gleicht. Das ist das was die Wissenschaft sagt. Kann ich es überprüfen? Nein, aber wenn ich es für möglich halte und ich mich tief da hinein denke führt es fast zwangsläufig in den Nihilismus.
Dann erscheint mir diese Welt nur noch grau und sinnlos.
Dann sind wir nichts als zufällig entstandene Bioroboter in einem gleichgültigen Universum, welches selbst keinen Sinn hat. Dann stellt man sich die Frage, warum überhaupt irgendetwas existiert. Am Ende wird man immer auf sich selbst zurück geworfen. Eine kleine Amöbe, die sich diese Fragen stellen kann weil sie existiert.
Hier ein Video welches mein beklemmende Gefühl sehr gut zum Ausdruck bringt :
https://youtu.be/6EePDF4Okv8?is=QQkfnDn6TR3i_Cvl
Woran glaubt ihr ? Was habt ihr für eine Lebenseinstellung?
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Charlotte Sometimes
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