So wie ich das mal gelernt habe, ist es das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter, welches genau das aufzeigen sollte. Die Phärisäer waren demnach damals diejenigen, die sich für die Frömmsten und einzig wahren Gläubigen hielten und die Samaritaner verachteten, weil sie in ihren Augen „falsch“ glaubten.Charlotte Sometimes hat geschrieben: Dienstag 14. April 2026, 19:05 Ja, die glauben tatsächlich, das eine nichtgläubige Krankenschwester, die ihr Herzblut gegeben hat aus wahrer Nächstenliebe, in die Hölle kommt, während ein Schwerstverbrecher irgendwo auf eine Wolke sitzend, Harfe spielen wird, während die Engelchen singen.
Nur weil er gläubig war...
Was für eine absurde Vorstellung.
Der Pharisäer ging am Hilfsbedürftigen vorbei, während der Samariter aus Nächstenliebe genau so gehandelt hat, wie es sein sollte. Der Verachtete wird hier zum Vorbild.
Jesus hat eh laut Bibel öfter gegen die Frömmelnden und Heuchler gewettert.
Insofern interpretiere ich es so, dass im Christentum das richtige Handeln entscheidend ist und nicht das äußerliche Bekenntnis.
